Spur N-Anlage Hattingen/Baden

Der MEC Stetten ist im Augenblick damit beschäftigt ein neues Projekt zu bauen. Es handelt sich um eine Originalgetreue Nachbildung des Bahnhofs Hattingen/Baden. Der Bahnhof liegt in unmittelbarer Nähe der berühmten Donauversinkung zwischen Immendingen und Möhringen im Kreis Tuttlingen. Bilder des Original Bahnhof sehen Sie auf dieser Seite. Zur Ausstellung im Januar 2008 wurde das Projekt zum ersten mal der Öffentlichkeit präsentiert. 

Der Bahnhof Hattingen 

Hattingen liegt an der Verzweigung von Schwarzwaldbahn und Gäubahn. Am Bahnhof Hattingen (Baden) halten heute zwar keine Züge mehr, doch dient der Bahnhof weiterhin als Betriebsbahnhof. In Hattingen endet der zweigleisige Gäubahnabschnitt Hattingen-Singen und beginnt die eingleisige Gäubahn-Verbindungsbahn zum Bahnhof Tuttlingen. Die zweigleisige Schwarzwaldbahn zweigt an diesem Bahnof von der Gäubahn ab und führt weiter nach Immendingen.

Der Bahnhof liegt zwischen dem Hattinger und dem 180m langen Möhringer Tunnel. Diese Konstellation macht den Bahnhof attraktiv für Modellbahner, da auf beiden Seiten die Strecke in Tunnels mündet, welche in der Modellbahnwelt in den Schattenbahnhof übergehen. Ein abwechslungsreicher Bahnbetrieb auf der Modellbahnanlage ist so möglich.

Diese Seite stellt Ihnen das Projekt vor, und zeigt Bilder des Originals, sowie vom Bau des Modells, welches zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht fertig gestellt ist.

Technische Daten:

Maßstab: 1:160 Spur N
Spurweite: 9mm
Maße:  Länge der Anlage 5,50 x 1,02m
Steuerung:        

Computersteuerung        

                                                                

 

Software: Railroad & Co Version 7.0 Gold
Hardware: Rautenhaus RMX) 
Gleissystem:      Peco code 55, Roco
Gleislänge:         ca. 50m

Das Modell:

Von Beginn an wurde die Anlage für den Ausstellungsbetrieb konzipiert. Es wurde sehr großen Wert auf hochwertige Materialien in allen Bereichen und eine gute Verarbeitung gelegt. Angefangen vom Holzunterbau, welcher mit Hilfe von  unserem örtlichen Schreinermeister angefertigt wurde, bis hin zur Beleuchtung wurde das gesamte Projekt minutiös geplant. Voraussetzung für eine gelungene Anlage ist ein guter Bauplan. Dieser wurde von unserem Vereinskollegen und Architekten Max Ernst angefertigt.

 

Der entwurf des Gleisplans aus dem Jahr 2007 

Nach den ersten Ausstellungen mit Fahrbetrieb wurde noch eine kleine Änderung im Bereich des Schattenbahnhofs durchgeführt. Aber im wesentlichen wurde der Plan umgesetzt.

Von Beginn an war uns klar, dass wir einen Automatisierten Fahrbetrieb auf der Anlage benötigen. Das Fahren von Hand, wie es auf vielen Heimanlagen üblich ist, kam für die meisten unserer Mitglieder für Ausstellungen nicht in Frage. Eine Computersteuerung wurde diskutiert. Nach anfänglicher Skepsis wurden dann die Digitalkomponenten bei der Firma Rautenhaus erworben. Die Anlage sollte mit einer Selectrix Steuerung funktionieren, da hier schon Fahrzeugmaterial von Vereinskollegen vorhanden war. Es wurde zu Testzwecken dann eine kleine Anlage mit der Steuerung ausgerüstet, um die Funktionsweise kennen zu lernen. Die Erfolge stellten sich schnell ein, und wir begannen die Komponenten in die Anlage "Hattingen" einzubauen.  Der Gleisplan wurde erstellt. Hierzu verwendeten wir anfänglich die Softwareversion 5.8 vom Traincontroller der Firma Freiwald.

Zwischenzeitlich wurde die reine Selectrix Steuerung durch das Rautenhaus RMX System ersetzt. Wir sind damit jetzt auch in der Lage Fahrzeuge mit DCC Decoder zu fahren. Auch die Software wurde auf einen neueren Stand gebracht. Augenblicklich wird die Traincontroller Version 7.0 Gold verwendet. 

Die Einrichtung der Steuerung wurde mit viel Aufwand programmiert. Informationen von unserem Vorstand Thomas Buschle waren hier sehr hilfreich, da dieser 12 Jahre lang Fahrdienstleiter auf diesem Bahnhof war. somit konnten Realistische Scenarien und Abläufe einprogrammiert werden.

Die Anlage ist für den Ausstellungsbetrieb konzipiert. Für diesen Zweck muss die Anlage transportabel gebaut werden. Die Bauweise muss für diesen Zweck modular sein. Die Module dürfen nicht zu groß und zu schwer werden. Auch diesen Aspekt hat unser Bauplan von Anfang an berücksichtigt. Auch die Elektrik muss über entsprechende Steckverbindungen verfügen.

Die Gleisübergänge können nicht auf der gesamten Breite der Anlage mit Schienenverbindern ausgerüstet werden. An den Modulstößen wurden darauf restlos verzichtet. Die Schienen wurden aus stabilitätsgründen auf Pertinax Platten gelötet, die dann fest auf die Anlagenplatte geschraubt werden konnten.

Diese Aufwändige Technik haben wir aber nur im Bahnhofsbereich verwendet, da hier spätere Gleiskorreturen nicht mehr möglich sind.

 

Die Module werden mittels Aluminiumbuchsen miteinander Fixiert. Als Verbindungselement wird eine Sechskantschraube mit Schaft vom Durchmesser M10 durch die in beiden Modulteilen befindlichen Aluminiumbuchsen gesteckt. Die nahezu Spielfreie Konstruktion erlaubt einen schnellen und genauen Aufbau der Anlage.

Jedes Modul hat, bis auf das Startmodul, lediglich 2 Beine die mittels Akkuschrauber an die Module geschraubt werden. So benötigen wir für die gesamte Anlage nur 14 Füße. Hierzu verwenden wir Senkkopfschrauben mit M8 Gewinde und Einschlaggewinden in den Füßen. Diese Konstruktion haben wir von unserer H0-Modulanlage übernommen.

Das Gleismaterial wurde größtenteils von der Firma Peco angeschafft. Das Vielseitige Programm wurde von uns qualitativ und in Form und Auswahl. bevorzugt. Ergänzt wurden die Gleise durch  Radien der Firma Roco. Als Weichenantriebe wurden ausschließlich Peco Antriebe vom Typ PL10w verwendet. Problem bei der Steuerung dieser Antriebe haben anfänglich bestanden. Nachdem ein etwas stärkerer Transformator mit 20 V Wechselspannung verwendet wurde, waren die Probleme beseitigt.

Die Formschönen Signale der Firma Viessmann wurden teilweise auf Servoantriebe umgerüstet, da die Originalantriebe dem harten Ausstellungsbetrieb nicht standgehalten haben. Die Firma Viessmann hat uns anfänglich die Signale kostenlos ausgetauscht. Jedoch waren wir ständigen Umbauten leid. Die Antriebe wurden inzwischen Werksseitig von Viessmann verbessert.

Die Gebäude entstanden unter Mithilfe der Firma BST Modellbau. Die Gebäude wurden vermessen, und auch nach Originalbauplänen nachgebaut. Bisher sind die vorhandenen Gebäude aus gefrästen Polystyrolplatten gefertigt worden. Die Montage der Bauteile wurde von unserem Vereinskollegen Max Ernst vollendet. Leider sind wir bei diesem Punkt noch nicht ganz fertig, da es doch sehr schwierig ist, hier die Gebäude realistisch umzusetzen. Aber wir bleiben dran!

Ein weiteres Gebäude, welches sich in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof befindet, konnte aber nicht plastisch realisiert werden, da es etwas im Hintergrund steht. Aus diesem Grund wurde entschieden, das Gebäude auf die Hintergrundkulisse darzustellen. Der anfängliche provisiorische blaue Hintergrund wurde durch einen professionell gestalteten Fotorealistischen Hintergrund ersetzt. Wir haben uns hier auf die Qualtiät der Firma JOWI verlassen. Wir wurden hier nicht enttäuscht. Die Zusammenarbeit war hervorragend. Das Ergebnis spricht für sich. Der HIntergrund enstpricht aber nicht genau dem Original Hintergrund. Die Abgebildete Landschaft kommt aber sehr Nahe an das Original. Gerne hätten wir auch die korrekte Landschaft abgebildet, eine Fotografie dieses Hintergrundes war uns jedoch technisch nicht möglich.

 

Der Konturverlauf der Landschaft wurde perfekt nach unseren Wünschen umgesetzt. Auch an eine etwaige Verlängerung der Anlage wurde bereits gedacht.

Die verwendete Oberleitung besteht überwiegend aus Komponenten der Firma Viessmann. Auch wurden Teile der Firma Sommerfeldt verwendet.

Bei der Landschaftsgestaltung war unser Kassierer Arnd Grillenberger Federführend. Die Verwendeten Materialien stammen von den verschiedensten Herstellern. Die Hochstammfichten der Firma Model Scene wurden von der Firma Langmesser geliefert. Viele Details wie die Straßenbeschilderung oder die Straßenbrücke entstanden in Eigenbau.

Besonderes Higlight der Anlage ist der Mähdrescher der Firma Viessmann, der über ein rotierendes Mähwerk verfügt.

Die Anlage ist ein Gemeinschaftsprojekt des gesamten Vereins. Es haben so gut wie alle Mitglieder ihren Beitrag dazu geleistet.

Die letzen Tage in denen der Bahnhof besetzt war Herbst 2011
   
Herbst 2011
 
Herbst 2015 Herbst 2014 Herbst 2011
Herbst 2015 Herbst 2014 Herbst 2011

 
     
Luftbild im Jahr 2010 Herbst 2015 Herbst 2011
     
 
Hattinger Tunnel Herbst 2014 Herbst 2011
   
Luftbild 2010 Herbst 2011    
   
         
   
   
Luftbild im Jahr 2010 Herbst 2014 Herbst 2011
     
     
Herbst 2010 Herbst 2010      
     
     
Herbst 2011 Ausstellung in Frickingen im April 2010
   
     
Ausstellung Laupheim 2011 Messe Leipzig 2014
     
Ausstellung Schelklingen 2009 Ausstellung Frickingen 2010